Mit Worten Selbstsicherheit ausstrahlen und punkten.

Sind Sie häufig unklar, unverständlich und bringen Ihre Wortmeldungen nicht auf den Punkt.
So gelingt es Ihnen sich klarer und pointierter auszudrücken.

1.      Üben Sie aus der Beobachterrolle heraus.
Werden Sie zum Diagnostiker, indem Sie sich ein paar Tage lang bewusst die Analysebrille aufsetzen und Ihre Mitmenschen bei Unterhaltungen beobachten.  Analysieren Sie das Sprachverhalten Ihrer Umwelt: - Was sagt die beobachtete Person?
- Hören Sie Konjunktive und unpräzise Worte wie «rechtzeitig, zeitnah, so schnell wie möglich»?
- Redet derjenige über einen Themenpunkt oder eher um den Brei?
- Braucht er viele oder wenige Worte, um sich auszudrücken?
- Wie lang ist ein Satz?
- Wie wirkt die Person auf Sie: sicher, hart, kompetent oder eben nicht?

2.      Üben Sie sich in der Selbstbeobachtung
Hören Sie sich also bewusst einige Tage lang selbst zu und schreiben Sie Ihre Dialoge auf.
- Erkennen Sie Ihre Lieblingsformulierungen?
- Welche Sätze und Vokabeln sind typisch für Sie?
Fragen Sie auch Ihre besten Freunde, enge Berufskollegen oder Ihren Partner um Unterstützung. Neue Perspektiven eröffnen sich, blinde Flecken werden deutlich, und Sie finden neue Ideen und Lösungen, die einen Unterschied machen.
Wer Sicherheit und Kompetenz ausstrahlen will, drückt sich eindeutig und klar aus.
Mögliche Ansatzpunkte sind:
Signalwörter wie «vielleicht, nicht unbedingt, gegebenenfalls, eigentlich» usw. brechen Ihre Aussage die Spitze ab und relativieren sie zu einen Null-Botschaft.
Wer solche Wörter in einer Aussage einfügt, verrät, dass er sich nicht genau festlegen will. Auf den Abfall damit! Und die Möglichkeitsform (Konjunktiv) gleich mit dazu. Wr sicher wirken will, formuliert konkret in der Wirklichkeitsform.

3.     Entrümpeln Sie Schritt für Schritt Ihren Wortschatz
Üben Sie behutsam udn mit einem Wohlwollen sich selbst gegenüber eine kraftvolle und wirksame Sprache ein, indem Sie vor allem folgendes beachten:

Konjunktiv ist out!
«Gut ist, wenn ..» statt «Es wäre gut, wenn …». Der Konjuktiv ist der Höflichkeitsstil der 80-er Jahre und mittlerweile insbesondere im beruflichen Kontext veraltet.

Gegenwartsform statt Zukunftsform
Auch die Zukunftsform wie «ich werde mich melden …» suggeriert Unsicherheit und weckt Zweifel. Die Gegenwartsform wie «Ich melde mich bis spätestens 18 Uhr» enthält schon den Vollzug und wirkt dadurch verbindlicher.

Positivformulierungen wirken
Werfen Sie auch einen Blick auf mögliche Negativformulierungen und ersetzen Sie diese konsequent durch Positivaussagen. Sie erreichen damit eher, was Sie sich wünschen: Ihre Kommunikation wird zielgerichteter. Und Sie selbst fühlen sich besser. Denn positive Formulierungen wirken sich nicht nur auf die Zuhörer, sondern auch auf Sie selbst aus. Ihnen geht es besser, wenn Sie den Käse und nicht nur die Löcher sehen!